Das neue Dorf

Durch die Bahn kamen viele neue Einwohner ins Dorf hinzu, die sich außerhalb des alten Dorfes in der Nähe des Bahnhofs ansiedelten.

Da die Dorfkirche nun zu klein wurde,  gab es Pläne die Kirche im Dorf zu vergrößern.
Doch den „Städtern“, wie sie von den „Dörflern“ genannt wurden, war der Weg ins Dorf zu weit.
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So wurde die Kirchenvergrößerung verworfen und 1874-76 die neue Matthäuskirche auf einem Platz zwischen dem Dorf und dem neu wachsenden Stadtbereich erbaut.
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Da die Dörfler ihre traditionelle Kirche nicht verlieren wollten, boykottierte man die neue Kirche.
So blieb der Platz vor der Kirche, die Masch, lange Zeit ein wenig befestigter Platz.

Ja man baute sogar ein Haus vor die Matthäuskirche dessen Klo die Eingangstür blockierte.
Das Haus, wurde im Volksmund auch „Teufelskapelle“ genannt.
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Der Blick von der Matthäuskirche in Richtung Bahnhof. Hinten ist der Schornstein der „Blaufabrik“, der Wasserturm und der Schornstein der Knochenmehlfabrik. Im Vordergrund die Genossenschaftsbank.
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Schule an der Masch

Gegenüber der Kirche entstand 1889 die Schule an der Masch. Rechts war der Buchladen von Karl Gott.
Hinter dem Betrachter liegt der Sedanplatz und die Marktstraße.
Im Bildhintergrund rechts, hinter den Bäumen, liegt dann die Bachstraße.
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An der Bachstraße befand sich der Bierhandel Klages und die Werkstatt des Lampenmachers Dierßen. Dahinter das Haus vom Bötchermeister Sölters. Im Herbst führte der Bach so viel Wasser, das mit Brenntrögen kleine Bootsrennen gemacht wurden.
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Pavillon an der Ecke Marktstraße – Masch. Später entsteht hier der Erweiterungsbau der Volksschule.
Original schwarz-weiß Bild , Geo Daten 52°22’14.8″N 9°58’39.6″E

Das Bild von 1910 zeigt die Marktstraße, als Verbindung zum Ortsausgang „Mühlenende“, Richtung Ahlten. Links gab es ein Feinkostgeschäft, rechts war die Gasversorgung und Möbeltischlerei Eggers.
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Die Marktstraße von der Bahnschranke aus noch vor der Jahrhundertwende. Die rechte Wegseite ist noch recht unbebaut.
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Geo Daten 52°22’30.2″N 9°58’34.0″E

Im Jahr 1914 ist die rechte Straßenseite der Marktstraße bebaut und auch das Wärterhaus ist zu sehen. Mit den Bahngleisen verschwindet 1991 auch dieser Bahnübergang.
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Die Marktstraße Ecke Königs- und Ahltenerstraße einige Jahre später und die Wiese mit den Apfelbäumen ist dem Eckhaus gewichen. Hinter der rechten Baumreihe verläuft die Bahnlinie.
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